Wissenschaftsförderung beginnt manchmal mit einem Canva-Login am Samstag Abend. Eine Freundin von mir schreibt gerade neben ihrem eigentlichen VollzeitPlus-Job ihre Doktorarbeit. Und wie das bei solchen Projekten offenbar dazugehört, gibt es neben Forschungsfrage, Methodik und Datenerhebung noch ungefähr 73 andere Dinge zu erledigen.
Samstagabend vor dem gemeinsamen Essen sagte sie eher beiläufig:
„Ich brauche noch ein Plakat, um Teilnehmende für meine Studie zu gewinnen und ich verzweifle seit Wochen daran. Prokrastination lässt grüßen.“

Also schnell Rechner und Canva auf, Texte eingesprochen, Gestaltung ausprobiert und angepasst – und in nur 15 Minuten war das Plakat fertig. Noch bevor Florian das Fleisch auf dem Grill fertig hatte. Kleiner Check bei den männlichen Teens zu Hause, ob sie das Plakat anziehend finden (schließlich sind wir die Absender und ihre Altersgruppe die Empfänger) und nach hoffentlich schneller Freigabe darf das gute Stück bald dabei helfen, junge Männer für ihre wissenschaftliche Studie zu zu gewinnen.

Und genau solche Momente mag ich. Weil Forschung eben auch von vielen kleinen Dingen lebt, die funktionieren müssen, bevor überhaupt Erkenntnisse entstehen können. Von Menschen, die teilnehmen. Von Systemen, die Forschung ermöglichen. Von Kommunikation, die verständlich macht, worum es geht. Und manchmal von einer Freundin, die sagt: „Komm, wir bauen das schnell zusammen.“
Jetzt bin ich jedenfalls ziemlich gespannt, was am Ende aus dieser Forschungsarbeit herauskommt. Bis dahin freue ich mich über meinen sehr kleinen Beitrag zur Wissenschaft. Und das wir mit manchen Tools uns doch sehr die Point of Communication-Maßnahmen sehr viel leichter machen können.

Wo hast du zuletzt gemerkt, dass eine KI-Fähigkeit von dir plötzlich an einer ganz unerwarteten Stelle hilfreich war?

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