Ein Professor in New York stellte diese Frage einmal sehr anschaulich.
Er nahm ein Glas – und füllte es erst mit Sand, dann kleineren bis mittleren Steinen. Die großen Steine auf seinem Tisch fanden dann keinen Platz mehr im Glas. Keine Zeit für die Prios. Danach umgekehrt: zuerst füllen mit großen Steinen. Dann mit kleineren. Dann mit Kies. Dann Sand. Und am Ende goss er noch Wasser hinein. So passt viel mehr ins Glas.
Die Botschaft: Wenn du mit dem Kleinkram beginnst, bleibt für das Wesentliche kein Platz.
Mir ist dieses Bild diese Woche wieder begegnet, auf ganz unterschiedlichen Ebenen.
🐶 Gestern Morgen 8 Uhr: Tierklinik. Unsere Hündin hatte was erwischt, was sie besser nicht gefressen hätte. Bei drohender Vergiftung wird alles andere nebensächlich. Es geht ihr wieder gut, auch wenn sie gestern noch sehr platt war. Das Bild war nach der erfolgreichen Behandlung im Park, meine Erleichterung in die Familiengruppe schickend.
🧭 Im Vision-Workshop am Dienstag: Viele dachten vor der Mentalreise an berufliche Ziele – und gingen mit reichen gefüllten Vision Boards mit einem ganzheitlichen Blick aufs Leben.
🌧️ Und bei vielen Gesprächen mit lieben Menschen über Jahresplanung, vor allem aber Gesundheit, Stress, sogar Tod wurde klar: Die großen Steine sind das, was zählt.
Die Frage, die bleibt: Was ist wirklich wirklich wichtig und wie oft lebst du danach?
Kein philosophischer Luxus. Sondern als ganz praktische Prioritätensetzung.
Dein Kalender lügt nicht. Deine Energie auch nicht.
Das neue Jahr ist noch jung. Vielleicht ist jetzt ein guter Moment, um dir eine ehrliche Frage zu stellen:
👉 Welche großen Steine willst du 2026 wirklich im Glas haben (und was darf stattdessen Sand sein)?