Gedankenlesen wird als Kommunikationsform völlig unterschätzt. Vor allem im Change. 🧠😉

Einer der Sätze aus dem ersten Metalog-Themen-Workshop zum Thema Change gestalten, der hängen geblieben ist. Danke Thomas Witt. Es hat sich gelohnt: Hans König als sehr erfahrener Change-Facilitator und Organisationentwickler und ebenso viele spannenden Kolleg:innen mit Schatzkisten aus Erfahrung und Wissen haben den Tag so anreichert mit Ideen für die Einordnung, pragmatische Variationenhacks und Moderationstipp.

Was ich an den erlebten Übungen mag: Die Tools machen Dynamiken sichtbar, die im Alltag nur implizit wahrgenommen werden. Ähnlich wie Impacttechniken im Coaching gibt es durch die Tools sofortige Erfahrungen, Emotionen sind direkt erlebbar, derzeitig Unbesprechbares wird besprechbar, Zukunft zur Realität. Gedanken also doch lesbar machen.
“Wie erlebst du den Change gerade? Und wie würdest du ihn gerne erleben?” Simple Check-In-Fragen für Bildkarten. Und gleichzeitig so wirksam.

Oder die CultuRallye, bei der die Unterschiede der impliziten Erwartungen und Regeln Emotionen wie Verwirrung und Ärger auslösen.
Beim SysTeam ging es um Verantwortung, Steuerung, Abhängigkeiten und die Rolle von Führung. Wer sieht was? Wer übernimmt Verantwortung? Wo geraten wir aus dem Gleichgewicht? Wir müssen wir uns bewegen
Und ein Satz aus meinen Notizen beschreibt entgegenwirkende Kräfte im Change ganz gut nach dem erleben im Blauen Band: “Ganz schön viel Dynamik bei wenig Bewegung.” Auch Stabilität ist ein erzeugter Prozess. Tja, wer kennt es nicht im echten Leben, Momente die übrigens manchmal sehr frustrierend im Change wirken.

Erlebnisorientierte Methoden, Lern- und Kommunikationsanlässe lassen uns leichter durch Change gehen. Besonders spannend fand ich auch die vielen kleinen Hacks von allen Teilnehmenden: Liberating Structures und Lego mit den METALOG training tools kombinieren, Symbolkarten zur Teamfindung einsetzen oder nach einer Übung bewusst nur die gefundenen Kompetenzen in den Arbeitsalltag übertragen.

Mein Fazit?

Es hat richtig gutgetan, das Thema Change Facilitation mal wieder aus Teilnehmerinnensicht zu erleben. Danke an Hans für die vielen Impulse, die Ruhe in der Begleitung und den großen Erfahrungsschatz.

Und danke an Renate Welkenbach , Cosima Dries , Michael Schreier, Anne Roesener, Giulia Saccà und alle anderen für den inspirierenden Austausch. Ich gehe mit einigen neuen Ideen nach Hause, habe alte Lieblingsmethoden wiederentdeckt und freue mich darauf, davon wieder einiges in den nächsten Workshops einzusetzen.

Welche Methode schafft es bei dir immer wieder, Veränderung für Menschen wirklich erlebbar zu machen?

HashtagChange HashtagLeadership HashtagChangemanagement HashtagMETALOG

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