Dieser Satz aus der Futures Literacy Session von Ama Clara Leone und Dr. Carl Naughton auf der HashtagCDX26 klingt noch bis heute nach.
Danke an die Gastgeberinnen Svenja Reinecke und Inga Peter von der Otto Group für einen Tag voller Impulse rund um die Frage:
Welche Kultur braucht Zukunft? Performance, Führung und Zusammenarbeit in Zeiten von KI.
Mein persönlicher roter Faden durch vier Sessions kam direkt aus ersten Session. „Welches Zukunftsbild trage ich eigentlich mit mir herum?“ Wie wir Zukunft sehen, beeinflusst die Entscheidungen, die wir heute treffen. Besonders spannend fand ich die Arbeit mit den Kopfhörern als immersives Reflexionsformat. Wer mit Zukunftsbildern arbeitet, kennt die Herausforderung: Manche Menschen können sofort eintauchen, andere steigen gedanklich aus. Die Methode schafft einen Raum im Raum – und verstärkt genau diesen Innenzoom, den wir für Zukunftsdenken brauchen.
⚖️ Entscheidungskultur
In unserer Session mit Dennis Mundkowski wurde wieder deutlich: Entscheidungskultur entsteht häufig im Spannungsfeld widersprüchlicher Anforderungen. Die interaktive Session war auch für uns als Hosts super spannend durch die Aufstellung auf den Achsen: Wenn wir als Teilnehmende eine Organisation wären, dann wären oft hervorragend darin, Risiken zu minimieren. Wie also schaffen wir gleichzeitig mehr Raum für Opportunitäten für die Zukunft? Denn Zukunft entsteht selten dort, wo ausschließlich Risiken und Fehler vermieden werden. Und ist es Ausdruck unserer Bubble, dass wir derzeit mehr nach Innen schauen?
📊 Connected Metrics & KI bei OTTO
Die Session von Sebastian Schiller und Florian Hempel hat einen wichtigen Unterschied sichtbar gemacht: Metriken können Kompass sein. Oder Kontrollinstrument. Besonders hängen geblieben ist mir das vorgestellte Metrics Canvas, das Wirkung, Effizienz und Outcome miteinander verbindet.
Und noch etwas fand ich bemerkenswert: Die Teams arbeiten freiwillig mit den Metriken. Selbst der Betriebsrat unterstützt den Ansatz ausdrücklich unter dieser Voraussetzung. Ein starkes Signal dafür, dass Transparenz und Vertrauen zusammengehören.
🚀 Leaderpunk
Und kam Manfred Meyer. Leaderpunk. I ❤️. Was hier im positiven Sinne „unter dem Radar“ entstanden ist, hat mich beeindruckt: Kleine freiwillige Gruppen von Führungskräften. Safe Spaces. Experimente in der Führungen. Lernen in Punkform. Kultur verändert sich durch Menschen, die neue Erfahrungen machen und darüber sprechen. Inklusive Vorständen.
Mein Fazit des Tages:
Psychologische Sicherheit war in fast jeder Session sichtbar. Als Voraussetzung dafür:
🔮 Zukunft zu denken,
❤️ mutige Entscheidungen zu treffen,
🔍 Transparenz zuzulassen,
🧪 Experimente zu wagen.
KI verändert unsere Arbeit. Kultur entscheidet, was wir daraus machen.
Was hast Du von der CDX mitgenommen?