Und das beginnt auch fürs Berufliche im persönlichen Bereich.
Mich interessiert derzeit die Frage, wie Energie sich erhalten lässt und wie wir Bedingungen schaffen, unter denen Entwicklung realistisch möglich bleibt. Vor allem nach einem inspirierenden Podcast von Arlow Pieniak und Inken Roß.
Wie können wir dabei Forschung in den Alltag übersetzen? In diesem Kontext hat mich in den letzten Wochen das Thema Rot-, Nah- und Infrarotlicht intensiver beschäftigt.
Auslöser war ein Podcast von Andrew Huberman mit Professor Glen Jeffery (University College London), der seit Jahren zur Wirkung von tiefrotem Licht auf mitochondriale Prozesse forscht. Und dank meiner Eltern ist zu Weihnachten (und bald auch Geburtstag) nach Rotlichtmaske und Infrarotlampe nun auch ein Kombipanel eingezogen.
🔴 Langwelliges Licht im Bereich von tiefem Rot (ab ca. 670 nm) bis Nah-Infrarot wirkt über photobiomodulatorische Prozesse direkt auf die Mitochondrien, also auf die Kraftwerke unserer Zellen.
Das Licht verändert die physikalischen Eigenschaften des Wassers im unmittelbaren Umfeld der Mitochondrien, wodurch die ATP-Synthase effizienter arbeiten kann und mehr zelluläre Energie zur Verfügung steht.
Was die Forschung zu Rot- und Infrarotlicht zeigt:
✨ Unterstützung der zellulären Energieproduktion (yeah, fitter)
✨ positive Effekte auf Regeneration und Entzündungsprozesse (Muskelkater ade)
✨ Hinweise auf Verbesserungen altersbedingter Sehfunktionen
✨ mögliche Effekte auf metabolische Prozesse wie Blutzuckerregulation (die Spitzen gehen runter)
✨ tiefere Gewebewirkung im Vergleich zu kurzwelligem Licht (gut bei Verletzungen und auch Kollagenbildung)
Mit zunehmendem Alter verändert sich die Effizienz dieser Prozesse. Regeneration dauert länger, Belastungen wirken schneller nach und Energie steht nicht mehr selbstverständlich zur Verfügung. Oder besser gesagt: Die Batterien laden langsamer.
Wichtig:
Rot-, NIR- und Infrarotlicht sind ein kleiner ergänzender Baustein für die großen Grundlagen der Gesundheitserhaltung
Die zentralen Energie-Säulen bleiben für mich weiterhin:
😴 guter Schlaf
🥗 für mich eine proteinlastige, ausgewogene Ernährung und gezielte Nährstoffe
🚶♀️ Ausdauertraining
🏋️♀️ progressives Krafttraining
🧘♀️ Regeneration und Stressregulation inkl. Emotionscoaching, Meditation & Yoga
Gerade im Kontext von Veränderung finde ich diesen Gedanken wichtig. Veränderung entsteht selten allein aus Einsicht oder Motivation. Sie braucht ausreichend körperliche, kognitive und emotionale Energie, um neue Muster wirklich zu etablieren.
Am Wochenende teile ich hier gern solche persönlicheren Gedanken als kleinen Service, weil sie mich gerade beschäftigen und eng mit meiner Arbeit an Veränderungsprozessen verbunden sind.
👉 Was trägt bei dir aktuell am stärksten dazu bei, genug Energie für Entwicklung und Veränderung zu haben?
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