🧠 Ein Gehirn kann nicht nicht lernen.
Lernen ist keine Option. Es ist eine Lebensnotwendigkeit – körperlich, emotional, kognitiv. Es sichert für uns als Spezies unser Überleben, indem es uns hilft, unser Modell der Welt und von uns selbst weiter zu entwickeln.
Genau deshalb liebe ich die Fortbildungen in Neuroscience bei Damir del Monte, sie vermitteln tiefestes Wissen bis auf neuronale Ebene und vor allem bereichern sie mein Verständnis von Veränderung, Entwicklung und Führung auf allen Ebenen. Der aktuelle Deep Dive „Wahrnehmen, Lernen und Gedächtnis“ an der Eilert Akademie | The Science of Emotions diese Woche bringt noch einmal eine neue Tiefe rund um Lernen und Entwicklung als ganzheitlichen Prozess. Allein nach Tag 1 gestern könnte ich rund 10 spannende Posts schreiben. Und die Mitschrift platzt jetzt schon.
Besonders spannend unser Ausflug zur KI: der Vergleich mit dem Lernen künstlicher Intelligenz. KI „lernt“ schnell, allerdings ohne Körper, ohne Emotionen, ohne Kontext. Wir Menschen hingegen lernen immer im Zusammenhang – mit Sinneseindrücken, mit inneren Bildern, mit Bedeutung. Und genau das ist es, was uns befähigt, nachhaltig zu wachsen. Spannend unter dem Aspekt der Hintergrund in (früh-)kindliche Entwicklung und Lernprozesse.
Für meine Arbeit – in Veränderungen, in den Führungstrainings und vor allem für unsere In-house Train the Trainer-Lernreise mit Inga Voller für einen Kunden bringt die Fortbildung jetzt schon wieder so viel Bereicherung. Und bestätigt meine Lieblingsmethoden: Lernen muss multimodal erlebt werden. Inhalte vermitteln ist wichtig (und heute gelernt: viel (Vor-)Wissen hilft viel -beim Lernen💡). Gleichzeitig braucht es Fokus und Motivation, Sinnesaktivierung, Kontext, gute Geschichten, Räume für Integration, für körperliche Erfahrungen, für Verbindung und Resonanz.
Was bedeutet das für Führung und Veränderung?
Führungskräfte gestalten Lernräume. Immer. Die entscheidende Frage lautet daher nicht: Lernt mein Team gerade? Sondern:
💡 Was lernt es gerade – durch mich, mit mir, vielleicht sogar trotz mir? 💡
Wer Veränderung gestalten will, sollte verstehen, wie unser Gehirn lernt – und was es braucht, um Neues sicher zu verankern. Beispielsweise Kontext. Beziehung. Bedeutung. Vorwissen, Bewegung.
Ich bin gespannt, was die nächsten zwei Fortbildungstage noch bringen – und vor allem, wie sich diese Impulse in meine Arbeit mit Teams und Organisationen übersetzen lassen. Für mich steht schon jetzt fest: Diese Reise bereichert mein Hirn und mein Herz.
Wie gestaltest du Räume, in denen ganzheitliches Lernen möglich ist?
Ich freue mich auf den Austausch
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